Eiskunstlauf und Eistanz

 

Eisgala 2017 kleinESC Gala on Ice 2017 - Eine Reise durch die Zeit

Endlich war es wieder soweit. Der Eis- und Schwimmsport-Club Höchstadt e.V. lud zur Gala on Ice. Die diesjährige Revue lud die Zuschauer zu einer „musikalischen Reise durch die Zeit“ ein. Bereits im Vorverkauf zeigte sich, dass wieder großes Interesse besteht und die Gäste aus nah und fern zahlreich in die Eishalle am Kieferndorfer Weg kommen würden. Ab Donnerstag liefen die Vorbereitungen zum Saisonabschluss der Eiskunstläuferinnen und auch -läufer des ESC Höchstadt. Durch unseren Lichttechniker Daniel Niklas und sein Team wurde eine Traverse über die gesamte Eisflächenbreite eingezogen, an der am Ende annähernd 100 verschieden Licht-Elemente befestigt waren. Die Tontechnik kümmerte sich um letzte Abstimmungen und auch die Tombola wollte vorbereitet sein. Der ESC Höchstadt möchte sich hier noch mal auf das Herzlichste bei seinen Sponsoren bedanken.

Um 17.45 Uhr sollte der Einlass beginnen. Eine Schlange wartender Gäste bildete sich bereits ca. 45 vor der Öffnung der Halle. Jeder wollte den besten Platz. Schließlich konnten die Kufen-Stars des ESC etwa 750 Zuschauer mitnehmen auf einer – oder besser ihrer – Reise durch die Zeit.

Der verrückte Professor Simon Avendano hatte etwas Probleme mit seiner Zeitmaschine.  Sie sprang unkontrolliert durch die Zeit. Zu Beginn der Gala versuchte er diese noch zu reparieren, doch…..

schon standen etwa 200 EiskunstläuferInnen und deren Trainer zur großen Eröffnung zu Musik etwa von Michael Jackson, Whitney Houston und Justin Timberlake auf dem Eis. Sollte das schon das Finale gewesen sein? Hat der verrückte Professor etwa die Gala on Ice vorgespult? Er reparierte seine Zeitmaschine und die Zuschauer befanden sich inmitten eines volkstümlichen Medleys aus der Zeit von 1850 bis 2015, welches durch unsere kleinsten präsentiert wurde. Die jüngste Läuferin ist gerade mal drei Jahre alt. 

Im Anschluss durfte Hanna Horn mit ihren gerade mal neun Jahren ein Latin zu „Perhaps, perhaps, perhaps" darbieten. Die Zeitmaschine war unkontrolliert in das Jahr 1965 gesprungen.  Bereits vor kurzen konnte Hanna all ihr Können beweisen und gewann für den ESC als erste Wettkampfteilnehmerin überhaupt den dritten Platz beim Eiskunstlaufwettbewerb in Selb. Vom Applaus getragen wechselte die Zeitmaschine zurück in das 19. Jahrhundert in dem Kristin Tuphorn, eine der beiden Leiterinnen der Eiskunstlaufabteilung, ein Solo zu einem Gospel-Medley lief. Der verrückte Professor lies nichts unversucht seine Zeitmaschine zu reparieren. Angekommen im Jahr 1985 bot die Kindergruppe der „großen“ einen Gruppenlauf zu Nenas Leuchtturm dar. In den 80ern angekommen durfte natürlich auch Tetris oder die Super Marion Brossers nicht fehlen. Luigi und Mario wurden durch Christin Heckel und Trixi Meier gelaufen, die synchron zum Takt des Punktezählers Eiskunstlauf etwas anders interpretierten. Das Publikum war begeistert.  Christine Friese konnte mit Ihrem schnell gelaufenen Solo zu einem Metal/Gothik Medley das Publikum begeistern, Die Zeitmaschine näherte sich langsam dem Jahr 2017 an. Die Jugendgruppe tanzte zum Lied Titanium, einen House. Aber nein – der Professor war wohl etwas schnell gewesen und machte einen Fehler. Die zweite Kindergruppe landete in Jahr 1961. Das Publikum trug Sie durch Ihre Darbietung des Rock’n Roll Let’s twist again. Besinnliche Töne hallten durch die Eishalle, als die durch Alexander Bode und Kathrin Noppenberger trainierten Jugendlichen zu einem klassischen Irish Folk Medley tanzten. Anna Deischslberger zeigte mit einem Solo zum Titel Hello, Goodbye ihr ganzes Können. Wieder angekommen in den 1980ern zeigte vor der Pause die Synchron-Eiskunstlauftruppe des ESC Höchstadt, die Blue Sparkles, weshalb sie den dritten Platz bei Ihrem internationalen Wettkampf-Debüt in Nürnberg erlangen konnten. Schlicht beeindruckend.

Nach der Pause startete erneut eine Kindergruppe zu Disco-Musik aus den 80ern. Zu Xanadu liefen die Nachwuchstalente teils bei abgedunkelter Halle nur mit neon-Beleuchtung an den Kufen.  Erneut im Jahr 1980 geblieben wurde es laut in der Halle. Anja Peßler, Lisa Noack und Kristin Tupohorn zeigten ihr ganzes Können zu Hells Bells von AC/DC. Sollte der verrückte Professor seine Zeitmaschine endlich im Griff haben?

Zu früh gefreut. Die Gäste fanden sich auf einmal im Jahr 1956 wider, wo Eva Deichslberger ein Solo darbot, dass tosenden Applaus des Publikums auslöste. Zu Jazz und Swing sprang sie den Axel sowie den Toeloop und den Rittberger. Beide letztere natürlich doppelt. Die Kinder des fritten Eisjahres zeigten im Anschluss einen Lauf zu Cowboy und Indianer und ein weiterer Lauf unserer Jugendlichen zur Fledermaus Ouvertüre warfen uns endgültig zurück ins 14. Jahrhundert, in dem Martin Bode ein Solo zu Pilgermusik darbot. Zurück in der Neuzeit zeigten unserer zumeist auch als Trainer tätigen Läuferinnen ein 90er Battle zu einem Pop Medley. Der Ende der 80er und in den 90er sehr populäre Lambada durfte natürlich bei einer Reise durch die Zeit auch nicht fehlen. Irina Horn zeigte im Jahr 2006 angekommen zum Koop Islands Blues ihr ganzes Können. Es war schlicht ergreifend und atemberaubend zu gleich.  Zu einem modernen Country zeigten zu guter Letzt noch Rebekka Albert und Laura Kleetz Ihr Können.

Der verrückte Professor hatte es geschafft, wir waren wieder im Jahr 2017. Beim großen Finale traten noch mal alle Läuferinnen und Läufer des gesamten Abends auf und ließen sich durch Standing Ovations des Publikums tragen.

Aber seht doch selbst:

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Die Eiskunstlaufabteilung des ESC Höchstadt möchte sich auf das herzlichst beim Publikum, bei den vielen Helferlein und einfach allen für den gelungen Abend bedanken. Wir freuen uns schon aufs kommende Jahr, wenn es wieder heißt – ESC Höchstadt „Gala on Ice“.